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  • Historische Darstellung von Brixen mit Stadtansicht, Feldern und umliegender Berglandschaft.

Geschichte des Hofburg Gartens

Vom historischen Nutzgarten zum Kultur- und Naturraum

Der Hofburg Garten zählt zu den bedeutendsten historischen Gartenanlagen Tirols. Als ehemaliges Pomarium der Fürstbischöfe ist seine Geschichte seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert. Über Jahrhunderte verband die Anlage Obstbau, Gartenkunst und höfische Repräsentation und entwickelte sich zu einem außergewöhnlichen Ensemble, das die Geschichte der Hofburg bis heute prägt.
Gartenkultur und Gartenkunst
Ab dem 16. Jahrhundert erhielt der Hofburg Garten seine bis heute erkennbare Gestalt. Weinlauben, Wasserläufe, Obstbaumreihen und schattige Wege strukturierten die Anlage. Mit dem Chinesischen Turm, dem Japanischen Turm, Gartenhäusern und Aussichtspunkten entstand ein Ort, der Versorgung, Erholung und höfische Gartenkultur miteinander verband.
Historisches Bild von Brixen mit Stadtmauer, Kirchen und umliegender Landschaft.
Obstbau und botanische Vielfalt
Der Hofburg Garten war über Jahrhunderte ein Zentrum der Obst- und Gartenkultur. Hier wurden Obstsorten kultiviert, Jungpflanzen veredelt und neue Gehölze erprobt. Beheizbare Orangerien und Glashäuser ermöglichten sogar die Pflege von Zitrusfrüchten und exotischen Pflanzen. Die Verbindung von Pomarium und mittelalterlicher Gartenkunst macht die Anlage europaweit außergewöhnlich.
Mehrere gelbe Quitten hängen an einem Ast inmitten dunkelgrüner Blätter.
Nahaufnahme zahlreicher trockener, kugelförmiger Blütenstände auf langen Stängeln; im Hintergrund weitere unscharfe Blüten Stängel.
Der Garten als poetischer Raum
Ein Zusammenspiel von Landschaft, Gestaltung und künstlerischer Wahrnehmung
Die Idee