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Denkmalschutz und historische Substanz

Historische Gartenanlage zwischen Bewahrung und Entwicklung

Der Hofburg Garten ist Teil eines bedeutenden kulturhistorischen Ensembles. Seine Entwicklung orientiert sich an den Grundsätzen der Denkmalpflege und berücksichtigt die historische Bedeutung des ehemaligen fürstbischöflichen Pomariums. Ziel ist es, die überlieferten Strukturen zu bewahren, ihre Geschichte sichtbar zu machen und den Garten zugleich als lebendigen Ort für die Gegenwart weiterzuentwickeln.
Die Charta von Florenz als Grundlage
Die 1981 verabschiedete Charta von Florenz definiert historische Gärten als eigenständige Kulturdenkmäler. Geschützt werden nicht nur einzelne Elemente, sondern das Zusammenspiel von Architektur, Vegetation, Wegen, Wasseranlagen und räumlicher Struktur. Der Hofburg Garten folgt diesem Verständnis und betrachtet die historische Anlage als kulturelles Gesamtkunstwerk.
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Ein lebendiges Denkmal
Anders als Bauwerke sind Gärten lebendige Organismen. Pflanzen wachsen, altern und verändern sich im Lauf der Jahreszeiten. Denkmalpflege bedeutet deshalb nicht, einen historischen Zustand einzufrieren, sondern die charakteristischen Strukturen zu erhalten und gleichzeitig auf ökologische, klimatische und gärtnerische Entwicklungen verantwortungsvoll zu reagieren.
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Nahaufnahme zahlreicher trockener, kugelförmiger Blütenstände auf langen Stängeln; im Hintergrund weitere unscharfe Blüten Stängel.
Der Garten als poetischer Raum
Ein Zusammenspiel von Landschaft, Gestaltung und künstlerischer Wahrnehmung
Die Idee